Christel Lehmann

Christel Lehmann, Bildhauerin, Keramikerin, Malerin und Autorin

Über sich selbst:

Von klein an interessierte ich mich für Zoologie, aber daneben modellierte und gestaltete ich bereits leidenschaftlich Tiere und Menschen, und erzählte den Geschwistern erfundene Geschichten mit Fortsetzungen.

Als erste examinierte zool. Präparatorin und Dermoplastikerin, verbrachte ich dann einige Jahre am zool. Institut in Köln, wo ich einiges verbinden konnte, die Liebe zur Zoologie, und die Liebe zu modellieren und zu gestalten.

Ich heiratete einen Naturwissenschaftler, bekam 3 Söhne, und zog mit der Familie, vier Pferden und zwei Hunden, in ein schwäbisches Bauernhaus eines kleinen Dorfes in Oberschwaben (wo ich nach 35 Jahren noch immer sehr gerne lebe).

Neben der Reiterei begann ich bald wieder zunächst Tiere zu modellieren. Um mich aber endlich vom Naturalistischen meiner Arbeiten zu befreien, wählte ich nun Holz als Gestaltungsmaterial.Später arbeitete ich in Holz, Wachs, Zement, Speckstein, Ton und Gips.
Ich lernte in San Francisco die Raku Keramik kennen, studierte am San Francisco Art Institute „sculptural technics“, und lehrte danach bald selber viele Jahre Raku Keramik und Bildhauerei. Meine Arbeiten waren in zahlreichen Einzel– und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Inzwischen mussten Bildhauerei und Raku Keramik aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben werden, wodurch sich eine neue Möglichkeit kreativen Schaffens eröffnete; immer schon im Hintergrund gewünscht, aber nie Zeit dazu gefunden. So führte der Weg mich nun beinahe in die Fußstapfen meines Vaters Gerd und des (Halb-) Bruders Bernd Heinrich, die sich beide auch als Autoren einen Namen gemacht haben. Gerd schrieb als zool. Forschungsreisender in den Dreißiger Jahren, über seine Expeditionen nach Persien, Burma und Celebes. Bernd ist Biologieprofessor, vor allem bekannt durch seine Bücher und Studien über und mit Kolkraben.
(Neben 11 anderen bekannten Büchern und Artikeln zu anderen Themen der Biologie)

Ich schrieb leidenschaftlich gerne, seit ich mit einem Füller umgehen konnte, (also mit etwa 10 Jahren) vor allem zunächst in einer langsam immer umfangreicher werdenden Korrespondenz mit Freunden in aller Welt (täglich mehrere Briefe über Jahre hinweg), später Gedichte, von denen einige veröffentlicht wurden, sowie Tagebücher, und andere „Aufzeichnungen“.

Mit dem Buch „Lied der blauen Frösche“ gebe ich mein Debüt als Autorin. Weitere Manuskripte sind fertig, Neues ist in gedanklicher Planung.



Christel Lehmann
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© Christel Lehmann